Verlängern oder verkaufen: Der Stand bei Ko Itakura

Ko Itakura ist ein Garant für die gute Saison von Borussia Mönchengladbach. Im Sommer könnten sich die Wege dennoch trennen, der Japaner muss eine Entscheidung treffen.
Borussia Mönchengladbach v RB Leipzig - Bundesliga
Borussia Mönchengladbach v RB Leipzig - Bundesliga / Pau Barrena/GettyImages
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Borussia Mönchengladbach hat als Tabellenfünfter aktuell allen Grund, vom Europapokal-Comeback zu träumen. Die Fohlen, zuletzt 2021 international vertreten, zeigen sich zuletzt formstark und können auch dank der guten Leistungen von Abwehr-Boss Ko Itakura von Flutlicht-Spielen träumen.

Der Japaner, im Sommer 2022 von Manchester City verpflichtet, hat sich nach einer durchwachsenen letzten Saison wieder zum unumstrittenen Führungsspieler gemausert. Und der Nationalspieler (37 Einsätze) ist auch endlich fit, in der ersten Saison am Bökelberg bremste ihn ein Innenbandanriss aus, letzte Saison verpasste er wegen einer Knöchelverletzung mehrere Spiele. In dieser Spielzeit fehlte der Innenverteidiger lediglich in zwei Partien - einmal krank und einmal gelbgesperrt. Die übrigen 25 Partien bestritt Itakura über die volle Distanz und lieferte beeindruckende Zahlen ab.

In der Bundesliga bringt der Japaner 90 Prozent aller Pässe an den Mitspieler, er erobert im Schnitt drei Bälle pro Partie zurück und gewinnt 64 Prozent seiner Luftzweikämpfe. Zahlen, die auch der Konkurenz nicht verborgen bleiben. Itakura hat beim VfL noch einen Vertrag bis zum Sommer 2026 und macht, so berichtet es die BILD, aktuell keine Anstalten, sein Arbeitspapier zu verlängern. Die Borussia müsste Itakura also im Sommer verkaufen, wenn man keinen ablösefreien Abgang riskieren möchte. Bereits im Sommer buhlten PSV Eindhoven und Inter Mailand um den Ex-Schalker. Gladbach blockte ab, im Wissen um das Potenzial des Verteidigers und aus wirtschaftlichen Überlegungen.

Nun muss allerdings eine Entscheidung her: verlängern oder verkaufen. Denn eines ist klar, einen ablösefreien Abgang will Gladbach auf jeden Fall verhindern.


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