Vergewaltigung: Kylian Mbappé reagiert auf heftige Vorwürfe

Kylian Mbappé verbrachte die Länderspielpause nicht bei der französischen Nationalmannschaft, sondern in Stockholm. Nach seinem Aufenthalt dort werden schwere Vorwürfe gegen ihn erhoben, die er nun bestreitet.
Kylian Mbappe
Kylian Mbappe / Diego Souto/GettyImages
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Kylian Mbappé war in dieser Länderspielpause nicht Teil der französischen Nationalmannschaft, die am Montagabend in Belgien (2:1) das zweite der beiden Nations-League-Spiele absolvierte. Fitnessprobleme waren der von Trainer Didier Deschamps angegebene Grund, warum der Superstar in seinem Aufgebot fehlte. Kurz nach der Kadernominierung verblüffte Mbappé jedoch, indem er beim Ligaspiel gegen Villareal in der Startelf für seinen Verein Real Madrid stand.

In der Pause blieb Mbappé nicht in Madrid, sondern reiste mit einer Gruppe von Freunden ins schwedische Stockholm. Dort wurde er gesichtet, wie er zum Feiern in einen Nobel-Club ging. Am Montag berichteten dann mehrere schwedische Medien übereinstimmend, dass gegen Mbappé und seine Freunde wegen des Vorwurfes der Vergewaltigung ermittelt wird. Die Spurensicherung soll den ganzen Tag im Hotel gewesen sein, in dem der Franzose übernachtete. Mbappé ist inzwischen zurück in Madrid.

Auf Twitter reagierte Mbappé auf die Berichte, bezeichnete sie als "Fake News" und schrieb dazu: "Es ist so vorhersehbar geworden. Am Tag vor der Anhörung wie zufällig, oder?", hinzukam ein Zwinkersmiley. Mbappé spielt damit auf den Prozess an, der derzeit noch zwischen ihm und seinem alten Verein, Paris Saint-Germain, läuft. Der 25-Jährige wirft seinem Ex-Klub vor, ihm noch 55 Millionen Euro Gehalt zu schulden.

Die Berichte hängen Mbappé zufolge also mit einer Kampagne zusammen, die die Pariser wegen des Verfahrens gegen ihn fahren wollen. Seine Vertreter bezeichneten den Vorwurf gegenüber der Nachrichtenagentur AFP als "verleumderisches Gerücht". "Diese Behauptungen sind völlig falsch und unverantwortlich, und ihre Verbreitung ist inakzeptabel", so das Statement weiter.


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