FC Bayern: So geht es mit Daniel Peretz weiter – Torwart-Entscheidung gefallen

Beim FC Bayern dreht sich das Torhüter-Karussell in dieser Saison besonders schnell. Bereits vier verschiedene Torhüter kamen für den FCB zum Einsatz. Einer davon, Daniel Peretz, hat nun eine Entscheidung über seine Zukunft getroffen
Daniel Peretz sieht keine Zukunft beim FC Bayern
Daniel Peretz sieht keine Zukunft beim FC Bayern / Sebastian Widmann/GettyImages
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Keine Position im Kader des FC Bayern ist auf dem Papier so gut besetzt wie die des Torhüters: Mit Manuel Neuer, Sven Ulreich, Jonas Urbig und Daniel Peretz stehen vier Keeper im Kader des Rekordmeisters und mit Alexander Nübel hat man noch einen Torhüter in der Hinterhand, der aktuell an den VfB Stuttgart ausgeliehen ist.

Doch der Schein trügt: Manuel Neuer, 39 Jahre alt, hat seinen Vertrag zwar noch bis Sommer 2026 verlängert, fällt aktuell aber verletzt aus. Sven Ulreich (36 Jahre) steht ebenfalls vor einer weiteren Verlängerung beim FCB, spielt sportlich in München allerdings keine Rolle mehr. Ein Einsatz in der Bundesliga und eine Einwechslung in der Champions League stehen für den Schwaben zu Buche, der den Bayern Ende letzten Jahres aufgrund privater Gründe einige Wochen lang fehlte.

Mit Jonas Urbig verpflichtete der FC Bayern im Winter ein hoffnungsvolles Talent, dass die Ausfälle von Ulreich und Daniel Peretz kompensieren sollte. Der Israeli, im Sommer 2023 für fünf Millionen Euro aus Tel Aviv verpflichtet, kam als Neuer-Ersatz in drei Bundesliga-Spielen in Folge zum Einsatz und verletzte sich dann schwer an den Nieren. 14 Spiele verpasste der 24-Jährige, der sich fortan hintenanstellen muss. Denn Urbig machte seine Sache bisher gut, hielt in der Champions League gegen Leverkusen zwei Mal die Null und wird auch gegen Inter Mailand im Tor stehen.

Peretz möchte im Sommer weg

Daran wird sich erst wieder etwas ändern, wenn Manuel Neuer von seinem Muskelfaserriss zurück ins Team kommt. Dann soll Urbig, denn man in München perspektivisch als Neuer-Nachfolger aufbauen möchte, Platz auf der Bank nehmen. Für Peretz bliebe dann nur noch die Tribüne oder Spielzeit in der Regionalliga Bayern. Zu wenig für die Ansprüche des ehrgeizigen Nationalspielers (sechs Einsätze). Angaben von Absolut Fußball zufolge, plant Peretz daher seinen Abschied aus München. Der Israeli möchte sich nach insgesamt nur sieben Einsätzen für den FCB verkaufen lassen.

Die Münchner hingegen wollen eine Rückkaufoption für den Torwart einbauen. Auch sie haben mitbekommen, wie Peretz mit fantastischen Leistungen im Nationaltrikot die Offensivstars aus Belgien (1:0 Sieg) und Frankreich (0:0) zur Verzweiflung brachte und zwei Mal zu Null spielte. In München weiß man, dass die Verlängerungen von Neuer und Ulreich den Generationenwechsel im Tor nur aufschieben, die Rückkehr von Nübel ist ebenfalls noch nicht beschlossen. Vielleicht spielt Peretz im Torhüter-Karussell daher doch noch irgendwann eine Rolle.


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