Svensson verrät: Darum entschied er sich für den BVB-Wechsel

Mit Daniel Svensson hat der BVB im Winter einen wichtigen Last-Minute-Transfer eingetütet. Der Linksverteidiger hat sich nun erstmals zu den Beweggründen geäußert.
Daniel Svensson
Daniel Svensson / Soccrates Images/GettyImages
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Das Winter-Transferfenster blieb beim BVB lange Zeit sehr ruhig, doch am Deadline-Day nahmen die Aktivitäten der Schwarz-Gelben dann endlich an Fahrt auf: Neben dem sofort weiterverliehenen Torwart Diant Ramaj sicherte sich die Borussia mit Carney Chukwuemeka und Daniel Svensson zwei junge Spieler, die sofort weiterhelfen sollen.

Während die Chelsea-Leihgabe ihre Fähigkeiten vor allem aufgrund leichter Verletzungsprobleme noch nicht wirklich unter Beweis stellen konnte, hat sich Svensson schnell eingefügt. Der Linksverteidiger durfte in beiden Champions-League-Duellen gegen Sporting Lissabon (3:0, 0:0) über die volle Distanz ran, außerdem sammelte er auch schon in allen drei möglichen Bundesliga-Spielen fleißig Minuten.

Nach seinen ersten fünf Einsätzen im schwarz-gelben Trikot hat Svensson erstmals ausführlicher über seinen Wechsel zum BVB gesprochen. "Es waren besondere Tage für mich. Ich habe nur auf die Gelegenheit gewartet, zu gehen. Und als ich sie bekam, musste ich schnell handeln. Wir waren mit Nordsjaelland zu der Zeit im Trainingslager in Marbella, also hatte ich mehr oder weniger nichts außer meinen Fußballschuhen dabei. Es waren ein paar intensive Tage", sagte der Schwede gegenüber den Ruhr Nachrichten.

Mit Ex-Trainer Nuri Sahin, der bis zum 22. Januar noch im Amt war, führte Svensson keine Gespräche: "Den Kontakt gab es erst zu Niko Kovac", verriet der 23-Jährige, der auch andere Optionen als den BVB hatte: "Es stimmt, es gab Interesse von anderen Vereinen. Aber als das mit Borussia Dortmund konkret wurde, wollte ich nur hierherkommen. Es ist ein sehr großer Verein, eine der größten Mannschaften in Deutschland. Als man mir die Chance geboten hat, hier zu spielen, wollte ich das unbedingt machen."

BVB-Krise hat Svensson nicht beeinflusst: "Ich weiß, dass wir zurückkommen werden"

Dass sich der BVB zum Zeitpunkt seiner Unterschrift in einer heftigen Krise befand, konnte Svensson nicht an seiner Unterschrift hindern: "Der BVB ist ein so großer und guter Verein, dass mich das bei meiner Entscheidung nicht beeinflusst hat. Ein Verein wie Dortmund kann immer zurückkommen. Fast alle Mannschaften haben hier und da mal eine Saison, in der sie nicht so gut abschneiden, wie sie es eigentlich wollen. Aber ich weiß, dass wir zurückkommen werden und hoffentlich können wir das jetzt schon nach dem Sieg gegen Union Berlin schaffen."

Spätestens nach dem 6:0-Sieg gegen die Eisernen, bei dem das Potenzial der Dortmunder Mannschaft mal wieder ersichtlich war, dürfte sich Svensson bestätigt fühlen. Mit dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli (Samstag, 15.30 Uhr) gilt es nun, den Erfolg zu bestätigen, um weiter an die internationalen Plätze anzuschließen.


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