Angstgegner kommt zu Besuch: Steffen Baumgart schwärmt vom SC Paderborn

Der HSV bekommt es am Wochenende mit dem SC Paderborn zu tun, der glänzend in die neue Saison gestartet ist. Steffen Baumgart schwärmt vor dem Duell von seinem Ex-Klub.
Steffen Baumgart
Steffen Baumgart / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Der SC Paderborn kommt in den Volkspark - das hieß für den Hamburger SV zuletzt nichts Gutes! Aus den vergangenen drei Heimspielen gegen die Ostwestfalen konnte der HSV nur einen einzigen Zähler einfahren, kassierte in jeder Partie zwei Gegentore.

In der laufenden Saison ist der SCP nach sechs Spieltagen noch ungeschlagen und hat zwölf Punkte auf dem Konto. Bei besserer Chancenverwertung hätten es auch gut und gerne 14 oder 16 Punkte sein können. Die Hamburger, die vor heimischen Fans zuletzt immerhin zwei Kantersiege gegen Münster und Regensburg einfuhren, müssen sich am Samstagmittag folglich auf eine schwere Aufgabe einstellen.

"Sie haben eine Mannschaft, die auf jeden Fall um die ersten Plätze mitspielen wird. Wenn man auf die Statistiken und Daten schaut, sind sie nicht umsonst oben dabei", lobte Steffen Baumgart (via Bild) die Ostwestfalen, die er von 2017 bis 2021 selbst trainiert hatte.

Paderborn sei "eine der interessantesten Mannschaften" in der 2. Bundesliga, so Baumgart. "Das haben die Spiele und die Ergebnisse gezeigt."

Ein großes Lob gab es auch für seinen Nachfolger Lukas Kwasniok, "der auf jeden Gegner sehr gut vorbereitet ist" und der "immer Antworten hat, die du vorher selbst nicht auf dem Schirm hast". "Seit er da ist, setzt er seine eigene Idee vom Fußball um. Er macht es wirklich gut", schwärmte Baumgart.

Der heutige HSV-Coach hatte mit dem SCP 2019 sogar den Aufstieg in die Bundesliga geschafft und schaut entsprechend gerne auf seine Zeit in der Paderstadt zurück. Baumgart verriet, dass er noch "regelmäßig Kontakt mit vielen Leuten" dort habe. "Ich hatte da eine tolle Zeit. Es war für mich der Durchbruch. Ich habe da noch viele Freunde. Es ist ein besonderes Spiel, es ist ein besonderer Verein. Das wird immer so bleiben. Aber emotional bin ich komplett hier [beim HSV]."


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