1. FC Köln verlängert mit Yann Aurel Bisseck und verleiht Eigengewächs nach Portugal
Von Simon Zimmermann

Effzeh-Eigengewächs Yann Aurel Bisseck macht sich auf zu seiner dritten Leihstation. Wie die Kölner am Mittwochnachmittag bekannt gaben, wird der 19-jährige Innenverteidiger in den kommenden beiden Jahren in Portugal spielen. Zuvor wurde sein Vertrag um ein Jahr bis 2023 verlängert.
Bisseck wird für zwei Spielzeiten an den portugiesischen Erstligisten Vitoria SC Guimaraes verliehen, teilte der 1. FC Köln mit. Nach seinen Leihen zu Holstein Kiel und zuletzt in die Niederlande zu Roda Kerkrade ist es bereits der dritte Leihklub für den ehemaligen deutschen Junioren-Nationalspieler.
Der #effzeh verleiht Yann Aurel Bisseck für weitere zwei Jahre. Der Innenverteidiger wird bis Juni 2022 für den portugiesischen Erstligisten Vitoria SC Guimaraes auflaufen.? https://t.co/khhXKqouaG
— 1. FC Köln (@fckoeln) July 29, 2020
Anders als bisher gewährt der Effzeh beim dritten Leihdeal eine Kaufoption. Vitoria hat die Möglichkeit den Verteidiger nach Ablauf der Leihe fest zu verpflichten. Um den Deal perfekt zu machen, wurde der Vertrag des Youngsters in Köln um ein Jahr bis 2023 verlängert.
"Das ist eine gute Lösung für beide Seiten. Bei Guimaraes hat Yann die Chance, sich auf längerfristig hohem Niveau weiterzuentwickeln und Spielpraxis zu sammeln. Das ist für seine nächsten Schritte im Profifußball ganz wichtig", erklärte Kölns Geschäftsführer Horst Heldt.
Bisseck braucht dringend Spielpraxis
Damit Vitoria die Kaufoption in Betracht zieht, braucht Bisseck aber mehr Erfolg als zuletzt. Mit dem holländischen Zweitligisten Roda JC reichte es in der abgebrochenen Spielzeit 19/20 nur zu Rang 17. Bisseck selbst kam dabei lediglich viermal in der Startelf zum Einsatz. Zu Beginn seiner Leihe setzte ihn eine Fußverletzung lange außer Gefecht, im Februar und März stand er viermal in Folge nicht im Kader.
Nun soll der Neustart in Portugal gelingen. Damit Bisseck eine Zukunft beim Effzeh hat - oder aber von Vitoria fest verpflichtet wird - muss er regelmäßiger gute Leistungen auf dem Platz zeigen. Ansonsten droht die einst vielversprechend gestartete Profikarriere (Bundesligadebüt im November 2017) einen deutlichen Knick zu nehmen.