Niko Kovac verteidigt kritisierten BVB-Star
Von Jan Kupitz

Julian Brandt spielt aktuell eine seiner schwächeren Saisons, seit er 2019 von Bayer 04 Leverkusen zum BVB gewechselt ist. Umso größer war der Aufschrei, als Niko Kovac den Blondschopf kurz nach seinem Amtsantritt mit den beiden deutschen Ausnahmespielern Jamal Musiala und Florian Wirtz verglich.
Brandt für den BVB "ein wichtiger Bestandteil"
Diesem Vergleich wurde Brandt zuletzt wirklich nicht gerecht. Doch Kovac betonte nun im Interview mit Sky erneut, dass er fest von seinem Spielmacher überzeugt sei. "Bei Julian ist es so, ich weiß, was er kann. Er ist ein wichtiger Bestandteil", machte der BVB-Trainer klar.
Als Beispiel für Brandts Qualitäten zog er den jüngsten Heimsieg gegen Mainz heran: "Wenn ich jetzt nur das letzte Spiel gegen Mainz nehme, diesen Pass, den er beim 1:0 spielt, der ist schon gut. Das sehen nicht viele", schwärmte Kovac, "und deswegen braucht es ein wenig Selbstvertrauen, braucht es ein wenig bessere Ergebnisse."
"Jeder Einzelne sieht nur dann gut aus, wenn das Gesamtgebilde gut ist."
- Kovac verteidigt Brandt
Der Deutsch-Kroate versuchte zudem, Brandt gegen die viele Kritik, die von Experten, aber auch auf Social Media auf ihn einprasselt, zu verteidigen. "Jeder Einzelne sieht nur dann gut aus, wenn das Gesamtgebilde gut ist. Und wenn das Gesamtgebilde nicht funktioniert, dann kann kein Einziger performen", belehrte Kovac. "Die Leistung der Mitspieler muss gehoben werden, dann werden wir alle besser."
Momentan steht Brandt bei vier Toren und zehn Vorlagen in 36 Pflichtspiel-Einsätzen. In den Jahren zuvor hatte er für den BVB 26, 19, 19, sechs und 20 Scorerpunkte verbucht.
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