Neue Bayern-Marktwerte: Die Flügelstürmer im Update-Fokus
Von Simon Zimmermann

Das Portal transfermarkt.de hat am Donnerstag ein Update zu den Marktwerten der Bundesliga veröffentlicht. Nach dem letzten Update für das Oberhaus kurz vor Weihnachten wurden die Marktwerte am 27.3. erneut angepasst.
Der Kader des FC Bayern blieb davon weitestgehend unberührt. Lediglich bei vier Spielern gab es eine Marktwert-Anpassung. Zwei FCB-Stars mussten ein Minus hinnehmen, für zwei ging es nach oben.
Mit Abstand der größte Gewinner ist Michael Olise. Der Sommer-Neuzugang von Crystal Palace konnte seinen Marktwert um satte 23,1 Prozent steigern. Von 65 Millionen Euro ging es für den 23-Jährigen entsprechend auf 80 Millionen Euro nach oben. Damit ist Olise der drittwertvollste Sieler im Bayern-Kader. Vor ihm stehen nur Jamal Musiala (140 Mio. Euro) und Harry Kane (90 Mio. Euro).
Zugelegt hat auch Winter-Neuzugang Jonas Urbig, der aktuell den verletzten Manuel Neuer im Tor vertreten darf. Für den 21-Jährigen ging es von drei auf acht Millionen Euro hoch. Leroy Sané und Serge Gnabry müssen dagegen ein Minus verkraften: Für Sané ging es um sieben Millionen runter auf 38 Millionen Euro, Gnabrys Minus fällt mit zehn Millionen Euro noch kräftiger aus. Er liegt jetzt nur noch bei 25 Millionen Euro und damit niedriger als bei seinem Bayern-Wechsel im Sommer 2018.
Insgesamt kommen die Bayern nach dem Update auf einen Kader-Marktwert von 859 Millionen Euro. Die Bundesliga führt man damit deutlich an - vor Bayer Leverkusen (644,05 Mio. Euro), RB Leipzig (510,75 Mio. Euro) und dem BVB (436,40 Mio. Euro).
Spieler | neuer Marktwert | Plus/Minus (in %) |
---|---|---|
Michael Olise | 80 Mio. € | +15 Mio. € (23,1%) |
Jonas Urbig | 8 Mio. € | +5 Mio. € (166,7%) |
Serge Gnabry | 25 Mio. € | -10 Mio. € (28,6%) |
Leroy Sané | 38 Mio. € | -7 Mio. € (15,6%) |
Wie werden die Marktwerte festgelegt?
Laut transfermarkt.de werden die Marktwerte der Spieler folgendermaßen ermittelt:
Die Transfermarkt-Marktwerte entstehen unter Berücksichtigung verschiedener Preisfindungsmodelle sowie einem starken Einbezug der Transfermarkt-Community, die sich in detaillierten Diskussionen mit den Werten auseinandersetzt. Die Transfermarkt-Marktwerte sind nicht pauschal mit den tatsächlich gezahlten Ablösesummen gleichzusetzen. Das Ziel ist nicht, einen Preis vorherzusagen, sondern einen Erwartungswert. Bei der Erhebung des Marktwertes sind in einem gewissen Maß sowohl individuelle Transfermodalitäten als auch situative Rahmenbedingungen relevant.
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