Müller-Aus beim FC Bayern: Diesen Ratschlag erteilt Ribery den Bossen
Von Dominik Hager

Der Umgang der Bayern-Verantwortlichen mit Thomas Müller sorgt für kontroverse Diskussionen. Laut zahlreichen Medienberichten wird der 35-Jährigen keinen neuen Vertrag mehr in München bekommen, was einigen böse aufstößt. Auch Bayern-Legende Franck Ribery spricht sich für einen Verbleib seines ehemaligen Offensiv-Kollegen aus. "Ich persönlich hoffe, dass er noch ein Jahr beim FC Bayern bleiben kann", positionierte er sich im Interview mit der Sport Bild klar.
Den Franzosen erinnert die Situation von Müller an das, was er selbst vor sieben Jahren beim FC Bayern erlebt hat. "Ich kann mich erinnern, dass ich meinen letzten Vertrag erst sehr spät unterschrieben habe, im Mai 2018. Das war die gleiche Situation", führte er aus. Ribery war zu diesem Zeitpunkt bereits 35 Jahre alt und auch kein klarer Stammspieler mehr, wenngleich seine Rolle auf dem Feld noch wesentlich größer war als jene von Müller heute.
Ribery unterstreicht Wichtigkeit von Müller
Ribery weiß allerdings auch, dass Müller nicht nur auf, sondern auch neben dem Fußballplatz seine Qualitäten sinnvoll einbringen kann. "Thomas ist für die Kabine sehr wichtig, hat einen großen Einfluss. Er ist wichtig, egal ob er 90 oder fünf Minuten spielt", stellte er klar. Außerdem habe der verdiente Profi "viel für den Verein und die Stadt München gemacht".
Folgerichtig rät Ribery den Bayern, dass Müller selbst die Entscheidung treffen sollte. "Wenn er noch ein Jahr spielen möchte, dann sollte der Verein ihm diesen Kontrakt geben", legte er sich fest.
In dieser Woche sollen nochmals Gespräche zwischen den Bayern-Verantwortlichen und Thomas Müller stattfinden. Vorstellbar wäre eine Verlängerung für ein weiteres Jahr aber nur, wenn der Raumdeuter auf sehr viel Gehalt verzichten würde. Max Eberl soll nach den teuren Verlängerungen mit Jamal Musiala, Joshua Kimmich und Alphonso Davies klar dazu angehalten sein, in Sachen Kader-Etat die Bremse zu drücken.
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