Miroslav Klose schreibt Verbleib von FCN-Star ab
Von Jan Kupitz

Seit Winter stürmt Janis Antiste für den 1. FC Nürnberg auf Leihbasis, kam bislang sechsmal zum Einsatz - zuletzt dreimal in Folge sogar von Beginn an. Der Franzose konnte sein Potenzial bereits andeuten und hat laut FCN-Coach Miroslav Klose "ein Profil, das viele Tiefenläufe anreißt". Darauf müsse die gegnerische Abwehr immer reagieren. "Deshalb wollten wir ihn dazunehmen."
Auch die Arbeitsmoral des Angreifers imponiert Klose: "Als Profi ist er jeden Tag da. Er arbeitet nach, ist bis abends hier. Das ist schon boah."
Doch es gibt einen Haken: Die Kaufoption, die der FCN mit US Sassuolo vereinbarte, liegt bei vier Millionen Euro - trotz der vielen Verkäufe wohl nicht zu stemmen für die Franken. "Leider ist er bis jetzt zu teuer. Die verlangen immer Preise. Ich würde es sehr gerne machen, aber da brauchen wir nicht zu träumen", gestand der Cheftrainer.
Neben der Ablöse gibt es laut Bild-Angaben zudem das Problem des Gehalts. Denn Antiste soll bei Sassuolo rund 100.000 Euro pro Monat verdienen - doppelt so viel wie die Spitzenverdiener der Nürnberger. Ohne deutliche Kompromisse des Spielers wäre ein Transfer schon allein aus dieser Sicht nicht möglich.
Daher wird es wohl darauf hinauslaufen, dass Antiste den FCN im Sommer nach einem halben Jahr wieder verlassen wird.
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