Maxi Beier liefert Erklärung für schwachen BVB-Start

Maximilian Beier sucht beim BVB noch nach seiner Form. Der Angreifer hat nun verraten, wo er am liebsten spielt - und damit eine mögliche Erklärung für sein Formtief geliefert.
Maximilian Beier im BVB-Trikot
Maximilian Beier im BVB-Trikot / Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages
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In der vergangenen Bundesliga-Saison 2023/24 zählte Maximilian Beier zu den großen Shootingstars. Mit 16 Toren und drei Assists schoss der 22-jährige Leihrückkehrer aus Hannover die TSG 1899 Hoffenheim nicht nur in die Europa League, sondern sich selbst auch ziemlich überraschend in den Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft im eigenen Land.

Gekrönt wurde Beiers rapider Aufstieg im August 2024, als sich Borussia Dortmund seine Dienste im Zuge des Verkaufs von Niclas Füllkrug an West Ham United ganze 28,5 Millionen Euro kosten ließ. Der erste millionenschwere Transfer der Karriere war perfekt, ebenso die erste Vertragsunterschrift bei einem echten Topklub.

Anknüpfen konnte Beier an seine starke Hoffenheim-Saison im schwarz-gelben Trikot bislang aber noch nicht. Anfang April stehen in 38 Pflichtspieleinsätzen 2024/25 nur acht Tore und vier Torvorlagen zu Buche. Zu wenig für die hohen Ansprüche der BVB-Fans. Wie es dazu kommen konnte? Womöglich findet sich die Erklärung im Dortmunder Aufstellungsbogen.

"Ich spiele am liebsten im Zentrum. Als Spitze oder direkt dahinter."

Maxi Beier über seine Parade-Position

In einem Interview, das auf der Dortmunder Vereinswebseite veröffentlicht wurde, verriet der 22-jährige Offensivmann nämlich seine Lieblingsposition. "Neben oder hinter dem Stürmer. Ich spiele am liebsten im Zentrum. Als Spitze oder direkt dahinter", antwortete er und begründete: "Dort berühre ich häufiger den Ball und kann auch in die Räume kommen, in denen ich torgefährlich bin."

Das große Problem: Beim BVB spielte Beier bislang nur ganz selten als hängende Spitze. Egal ob unter Nuri Sahin oder Niko Kovac, der 22-Jährige musste fast immer als alleiniger Stürmer oder auf dem Flügel ran.

Beides ist allerdings keine Idealbesetzung für Beier. Denn als alleinige Sturmspitze verfügt er nicht über den nötigen Körper, um Bälle festzumachen und wird zudem seines Tempos beraubt, während er dieses auf dem Flügel zwar ausspielen kann, aber nicht die nötige Dribbelstärke mitbringt, um für Gefahr zu sorgen.

Bleibt aus BVB-Sicht also nur zu hoffen, dass Kovac ebenfalls vom Interview mitbekommen hat und Beier künftig häufiger auf seiner Wunschposition einsetzt. Am vergangenen Sonntag war dem gegen Mainz (3:1) zumindest schonmal der Fall - und Beier lieferte direkt mit einem Doppelpack.  


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