Spannender Kimmich-Poker: Premier-League-Topklub führt "konkrete Gespräche"

Nach dem Rückzug des Vertragsangebots der Bayern-Bosse ist die Zukunft von Joshua Kimmich ungewisser denn je. Nun schaltet sich womöglich ein Spitzenklub von der Insel ins Rennen um den Mittelfeldstar ein.
Joshua Kimmich
Joshua Kimmich / SOPA Images/GettyImages
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Um Joshua Kimmich gibt es spätestens seit Donnerstag eine Menge Wirbel: Nachdem der Mittelfeldspieler wohl zu lange mit einer Zukunftsentscheidung zögerte, hat der FC Bayern sein Vertragsangebot zurückgezogen. Diese Meldung hat weitere internationale Topklubs auf den Plan gerufen, den 30-Jährigen im Sommer ablösefrei zu verpflichten.

Wie Sky berichtet, gehört nun auch der FC Arsenal zu den großen Interessenten für einen Kimmich-Wechsel. Die Gunners sollen in den vergangenen Tagen "ihre Bemühungen intensiviert" und mit dem Spieler "konkrete Gespräche" geführt haben. Bei den Londonern wäre Kimmich eine optimale Alternative für Jorginho, dessen Vertrag im Sommer ebenfalls ausläuft.

Passend dazu habe Kimmich in den vergangenen Tagen erstmals auch zwei schriftliche Angebote aus dem Ausland erhalten, nachdem mehrere Klubs ihr Interesse zuvor nur mündlich hinterlegt hatten. Dies sei der Hauptgrund dafür gewesen, dass der Nationalmannschafts-Kapitän trotz des Angebots der Bayern so lange zögerte - was zum bekannten Rückzug der Münchner Bosse führte.

Kimmich liegt Angebot aus England vor - und auch aus Frankreich?

Bekannt ist laut des Berichts bislang nur, dass eines der beiden Angebote aus der Premier League kommt. Das andere könnte möglicherweise aus Frankreich kommen: Jedenfalls ist nach Informationen der Bild auch PSG an Kimmich interessiert. Nachdem die Pariser bereits im vergangenen Sommer an Kimmich dran waren, könnten sie nun in die Offensive gehen. Dem Vernehmen nach soll der Spieler von einem Schritt in die Ligue 1 allerdings nicht sonderlich angetan sein.

Das Rennen um Kimmich bleibt also weiterhin komplett offen - zumal auch ein Verbleib bei den Bayern keineswegs ausgeschlossen ist. Nach dem Rückzug des Vertragsangebots und den immer zahlreicher werdenden Wechseloptionen ist dieser in den letzten Stunden aber nicht gerade wahrscheinlicher geworden.


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