Ernüchternde Bilanz für VfB-Leihgabe: Kaufoption wird wohl nicht gezogen

Der VfB Stuttgart hat gute Chancen, sich erneut für den Europapokal zu qualifizieren. Einer, der nur wenig zum Erfolg beitragen kann, ist Fabian Rieder. Jetzt ist offenbar eine Entscheidung über die Zukunft des Schweizers gefällt worden.
VfB Stuttgart v BSC Young Boys - UEFA Champions League 2024/25 League Phase MD6
VfB Stuttgart v BSC Young Boys - UEFA Champions League 2024/25 League Phase MD6 / Marcel Engelbrecht - firo sportphoto/GettyImages
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Fabian Rieder gilt als hochveranlagter Fußballer. Der dreifache Schweizer Meister und 16-fache Nationalspieler wurde in der Vergangenheit deshalb mit vielen Bundesligisten in Verbindung gebracht. Nach seinem Wechsel von den Young Boys Bern zu Stade Rennes, wo er in der Vorsaison auf lediglich 21 Pflichtspielsätze kam, wechselte Rieder im Juni letzten Jahres per Leihe zum VfB Stuttgart.

VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth zeigte sich damals begeistert vom Neuzugang: "Fabian Rieder passt mit seinen fußballerischen Qualitäten und auch mit der Erfahrung, die er trotz seines noch relativ jungen Alters bereits gesammelt hat, sehr gut zu uns. Wir sind davon überzeugt, dass er schnell zu einem wichtigen Faktor in unserem Spiel werden kann", hieß es damals in der Vereinsmitteilung.

Ein halbes Jahr später muss man sagen: Fabian Rieder kann die Erwartungen nicht erfüllen. Der 23-jährige Mittelfeldspieler kommt in diesem Kalenderjahr bis jetzt auf 31 Einsatzminuten, in fünf Bundesliga-Spielen wurde er gar nicht eingesetzt. Die Konkurrenz im VfB-Kader scheint ihm den Rang abgelaufen zu haben. Das ist umso bitterer für den Schweizer, da er theoretisch auf mehreren Positionen einsetzbar wäre.

Doch sowohl auf dem Flügel als auch im Zentrum gibt es kein Vorbeikommen an Jamie Leweiling, Chris Führich, Enzo Millot, Angelo Stiller und Co.

Die Bild-Zeitung will erfahren haben, dass die VfB-Verantwortlichen daher die mit Stade Rennes vereinbarte Kaufoption in Höhe von rund zehn Millionen Euro wohl nicht ziehen werden. Nach einem Jahr in Stuttgart könnten sich die Wege daher schon wieder trennen.


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