Stiller-Klausel: Irres Detail enthüllt

Der VfB Stuttgart hat bei Angelo Stiller alles in der Hand - trotz Ausstiegsklausel.
Angelo Stiller
Angelo Stiller / Daniel Kopatsch/GettyImages
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Angelo Stiller gilt beim VfB Stuttgart als einer der Spieler, die in Zukunft eine satte Ablöse einspielen werden. Am Mittwoch enthüllte die Sport Bild, dass die Ausstiegsklausel, welche sich Stiller bei seiner jüngsten Verlängerung bis 2028 zusichern ließ, bei 36,5 Millionen Euro liege. Für die Schwaben sicherlich ein ordentlicher Betrag, doch angesichts der Qualitäten des Mittelfeldspielers wäre womöglich sogar eine noch höhere Summe drin.

Umso interessanter ist die neueste Info von Sky, die die Ausstiegsklausel betrifft: Den Angaben des TV-Senders besitzen die Schwaben nämlich das Recht, Stiller die Klausel abkaufen zu können!

Dort heißt es, dass der VfB die Möglichkeit habe, Stiller die Klausel für rund zwei Millionen Euro abzukaufen, sollte ein Verein von der Option Gebrauch machen wollen. Diese Regelung sei vertraglich fixiert und "wasserdicht" - Stiller bleibe demnach nichts anderes übrig, als den Vorgang zu akzeptieren.

Der Mittelfeldspieler soll die zwei Millionen Euro sofort kassieren, sein Vertrag würde sich dadurch auch nicht verlängern oder anderweitig ändern. Lediglich die Klausel wäre ab dann gestrichen.

Sollte diese Info stimmen, wäre das natürlich großartig verhandelt von Sportchef Fabian Wohlgemuth. Für den VfB dürfte es ein No-Brainer sein, Stiller die Klausel abzukaufen, um anschließend eine deutlich höhere Ablöse aushandeln zu können. Es heißt, dass Stuttgart hinsichtlich Stillers Zukunft ohnehin entspannt sei - für die kommende Saison sei er noch fest eingeplant. Daran würde einzig ein außergewöhnliches Angebot in diesem Sommer etwas ändern können.

Die Ausstiegsklausel spielt dann sowieso noch keine Rolle: Sie ist erst ab 2026 gültig.


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